Römerfest Augsburg

Am 5. und 6. Mai wird das erste Augsburger Römerfest im Rahmen der Ausstellung „Die Gladiatoren Roms“ im Römischen Museum veranstaltet.
Das Römerfest findet auf dem Parkplatz hinter dem Museum im Herzen Augsburgs statt. Neben römischem Lagerleben und Handwerk bietet das Festprogramm Gladiatorenvorführungen, Mosaiklegen, Kinderspiele und Scorpioschießen. Außerdem haben alle Römerfans die Möglichkeit an besonderen Themenführungen im Römischen Museum teilzunehmen sowie an Stadtführungen mit Kaiser Augustus höchstpersönlich. Auch allerlei römische Köstlichkeiten werden beim Römerfest angeboten.

Das Römerfest findet am Samstag, den 5. Mai von 12.00 Uhr bis 22.00 Uhr und am Sonntag, den 6. Mai von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr statt.
Der Eintritt ist frei.

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Eröffnung der Hiasl-Erlebniswelt auf Gut Megenthau

Ab Samstag, den 28. April (bis Ende Oktober) eröffnet die Hiasl-Erlebniswelt auf Gut Mergenthau bei Kissing.
Die Dauerausstellung „Wilderer, Räuberhauptmann und Sozialrebell“ dokumentiert das Leben, „Wirken“ und Sterben von Matthias Klostermayr – genannt der „Bayerische Hiasl“, der 1736 in Kissing geboren wurden. Auch von den Abenteuern und den Verbrechen des „deutschen Robin Hood“ und von seinem Einsatz für die geplagte Landbevöl-kerung erzählt die „Hiasl-Erlebniswelt“ auf Gut Mergenthau.
Geöffnet ist die „Hiasl-Erlebniswelt“ immer Samstags von 14.00 bis 18.00 Uhr und Sonntags bzw. Feiertags von 13.00 Uhr bis 18.00 Uhr.
Mit Eröffnung der „Hiasl-Erlebniswelt“ am 28.04. wird auch wieder die Gartenschau „Lebensraum Garten“ veranstaltet. Die Gartentage, bei denen verschiedene Aussteller, Künstler und Musiker ihr Können zeigen, finden vom 28.04. – 1.05. statt. Der Besuch der „Hiasl-Erlebniswelt“ und des Frühlingsfests ist im Eintrittsgeld (Erwachsene 7,-€, ermäßigt 6,-€; Kinder bis 14 Jahre frei) für die Grünschau „Lebensraum Garten“ enthalten.

Seit 2010 gehört die „Hiasl-Erlebniswelt“ zu den „Räuberpfaden“ – einem deutschlandweiten Netzwerk von Räuber-museen. Die Hiasl-Erlebniswelt auf Gut Mergenthau gehört zu 11 weiteren Museen in Deutschland, die den Besu-chern spannende Abenteuer und Legenden von bekannten Langfingern, Freibeutern und Rechtsbrechern erzählen. Ob der Seeräuber Störtebecker aus Ostfriesland, der Schinderhannes aus dem Hunsrück, der Räuberhauptmann Johannes Karasek aus der Oberlausitz – Museen zwischen Chiemsee und Nordsee; Hunsrück und Oberlausitz dokumentieren über all diese Schurken und noch einige mehr. Die 12 Museen haben sich zusammengeschlossen und laden die Besucher dazu ein, aufregende Geschichten der unterschiedlichen Verbrecher auf den sogenannten „Räuberpfaden“ kennenzulernen.

Nähere Informationen findet man auch im Web unter www.augsburg-tourismus.de

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Tourist-Information Rottal-Inn auf der Gartenlust 2012 in Pfarrkirchen

Gleich zwei neue Produkte präsentiert die Tourist-Information Rottal-Inn auf der Messe „Gartenlust 2012“, die vom 4. bis zum 6. Mai in den Rottauen in Pfarrkirchen stattfindet. Für die „Genussfreudigen“ unter den Besuchern gibt es die neue Broschüre „Rott- und Inntaler Bierkultur – ein Streifzug durch regionale Brauereien und Wirtshäuser“, für die Aktiven gibt es die neue Rad- und Wanderkarte des Landkreises.

Was Bierfreunde schon immer wussten: Bier ist richtig gesund! Mediziner und Wissenschaftler sind sich inzwischen einig – ein moderater Bierkonsum wirkt sich auf den gesamten Organismus positiv aus, stärkt vor allem das Herz-Kreislauf-System dank der vielen wertvollen Vitamine und Mineralstoffe. Und das Bayerische Reinheitsgebot von 1516 garantiert bekömmlichen und reinen Genuss. Nach diesem ältesten Lebensmittelgesetz brauen auch die zahlreichen Brauereien der Region. Praktisch jede von ihnen hat mindestens ein ganz spezielles Bier, das bei einer Brauereibesichtigung natürlich auch verkostet werden darf. Die regionalen Wirtshäuser und Biergärten liefern die passende Begleitung. Eine Brotzeit mit Erdäpfelkas, Pressack und Geselchtem oder Ripperl, Surbraten, Knödel, dazu je nach Saison Wild, Schwammerl oder Fisch – die Küche des Rott- und Inntals ist vielfältig und sagenhaft gut. Rund um die Brauereien und Wirtshäuser bietet die kostenfreie Broschüre allerlei Anekdoten rund um das Bier. So erfährt man zum Beispiel, warum die Kastanie der klassische Biergartenbaum ist und welche Bedeutung er für die Entstehung der bayerischen Biergartenkultur hat. Nachzulesen ist auch der historische Hintergrund zum Reinheitsgebot von 1516, wie das Bier zu seiner Farbe kommt und warum es schäumt und vieles mehr.
Unentbehrlich für alle Sportbegeisterten ist die neue kombinierte Rad- und Wanderkarte für den Landkreis. Denn rund 1.300 km Radwege und 1.500 km Wanderwege führen durch Rottal-Inn. Um dem Radler und Wanderer diese schöne Region zu erschließen, hat die Tourist-Information nun eine kombinierte Rad- und Wanderkarte veröffentlicht.
Neben den überregionalen Radwegen entlang der Rott und des Inns führen zahlreiche Rundrouten durch das „Fitness-Studio im Grünen“. So die Schlösserrunde, auf der man einige Adelssitze entdecken kann. Oder die Museumsrunde, die zum Freilichtmuseum Massing, zum Berta-Hummel-Museum oder zum Lanz-Museum führt. Oder die Panoramarunde, die mit sensationellen Ausblicken über die schöne Landschaft ihrem Namen alle Ehre macht. Zu allen Radtouren bietet die Karte Zusatzinformationen für den Radler, wie Höhenprofile, Einkehrmöglichkeiten, Radlservice- oder eBike-Ladestationen entlang der Strecke. Die Wanderkarte vereint die gesamten Wanderwege der Region. „Gut gepflegte und beschilderte Wege, prächtige Ausblicke und viele Sehenswürdigkeiten, die es zu entdecken gilt – hier findet jeder seinen Lieblingsweg“, ist Ursula Heldenberger vom Sachgebiet Tourismus am landratsdamt überzeugt. Als „Highlight“ bezeichnet sie die Gotik- Touren, die zu den schönsten gotischen Kirchen und Kapellen führen.
Parallel zur kombinierten Rad- und Wanderkarte gibt es auf der Homepage des Landkreises Rottal-Inn ein Tourenportal, in dem sich der Nutzer die Strecken auf sein GPS-Gerät downloaden kann und er zahlreiche Zusatzinformationen zu den einzelnen Strecken findet.

Breites Angebot der
Tourist-Information

Die kostenlose Broschüre zur Bierkultur ist erhältlich am Infostand der Tourist-Information auf der Gartenlust in Pfarrkirchen. Natürlich liegen dort auch die anderen Publikationen zur kostenfreien Mitnahme aus, wie das Jahresprogramm der Rott- und Inntaler Spaziergänge, das Freizeitmagazin oder die Broschüren GotikTour und Wallfahrtswege.
Für die kostenpflichtige Rad- und Wanderkarte gibt es eine Sonderaktion im Rahmen der Gartenlust. Hier ist die Karte für 3,90 Euro (statt 4,50 Euro) erhältlich. „Dazu erhalten die ersten 100 Besucher, die eine Rad- und Wanderkarte erwerben, ein nettes Geschenk“, verspricht Ursula Heldenberger.
-red

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400. Gedenkjahr, ein Hundertjähriger und zehn Jahre „Die Fugger und die Musik“

„Alte Musik“ trifft „Avantgarde“ – unter diesem Motto stand das Auftaktkonzert der Reihe „Die Fugger und die Musik“, die 2012 zum zehnten Mal stattfindet. Das Jubiläum startete mit Kompositionen von Hans Leo Hassler, dessen 400. Todestag auch bei weiteren Konzerten des diesjährigen Programms gedacht werden wird, sowie mit dem musikalischer Querdenker John Cage, dessen Geburtstag sich 2012 zum hundertsten Mal jährt. In der Leonhardskapelle der Fuggerei begrüßte Albert Graf Fugger von Glött als Vertreter des Fürstlich und Gräflich Fuggerschen Familienseniorats die geladenen Gäste: Er bedankte sich bei Tourismusdirektor Götz Beck von der Regio Augsburg Tourismus GmbH für die Organisation der Konzertreihe. Beck revanchierte sich mit dem Kompliment für das Engagement des Hauses Fugger und dankte dem Administrator der Fuggerschen Stiftungen, Wolf-Dietrich Graf von Hundt, ebenso wie den Sponsoren dieser Reihe. Das musikalische Konzept des Programms von „Die Fugger und die Musik“ erläuterte Astrid Buchwieser, stellvertretende Tourismusdirektorin bei der Regio Augsburg Tourismus GmbH. Die Gäste, unter ihnen Augsburgs Umweltreferent Rainer Schaal, Stadtdekanin Susanne Kasch, Dekan Dr. Rudolf Freudenberger und Stadtwerke-Chef Dr. Claus Gebhardt, verabschiedeten die beiden Ausführenden, Sabine Lutzenberger (Gesang) und Wolfram Oettl (Cembalo) mit anhaltendem Applaus.

Die Programmbroschüren von „Die Fugger und die Musik“ sind unter anderem in der Augsburger Fuggerei und in der Tourist-Informaton der Regio Augsburg Tourismus GmbH erhältlich. Als PDF zum Download findet man das Programm unter www.augsburg-tourismus.de und www.fugger.de.

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Spatenstich für ersten Mountainbike Trail im Staatsforst in der Alpenregion Tegernsee Schliersee

(18. April 2012) Kreuth – Heute war es soweit. Im Beisein von Bürgermeister Josef Bierschneider, Forstbetriebsleiter Stefan Pratsch, ATS-Geschäftsführerin Sabine Floßmann, Projektleiterin Christine Miller und Arne Seeber von der Firma Bionicon erfolgte der Spatenstich für den ersten „BaySF- Bike Trail“ im Landkreis Miesbach. Namensgeber für den schmalen Naturradweg sind die Bayerischen Staatsforsten. Dank deren Unterstützung entsteht nun in der Gemeinde Kreuth in der sogenannten Langenau der in der Region erste von fünf Mountainbike Trails. Laut Pratsch ist die Lage ideal um einen Piloten zu starten. „Wir können hier ohne wesentliche Eingriffe in die Natur ein Konfliktfeld zwischen Wanderern und Mountainbikern vermindern und gleichzeitig den Landkreis in der Verwirklichung der Ideen des Masterplanes Tourismus unterstützen.“ Der geplante Wegebau liegt in der Langenau in Kreuth. Der Weg verläuft entlang eines bereits bestehenden Forstwegs und eine der beliebtesten Mountainbike-Routen wird zur Freude von Bürgermeister Josef Bierschneider durch die Attraktion nochmals aufgewertet. Die Trailstrecke soll an der Langenau Alm beginnen und über eine Länge von rund sieben Kilometern bis zum Ausflugsziel Restaurant Schwaiger Alm reichen. Begeistert zeigte sich Sabine Floßmann, Geschäftsführerin der Alpenregion Tegernsee Schliersee: „ Wir freuen uns auf die Erweiterung des Radsportangebotes in unserer Region, welches vorrangig nicht Extremsportler anspricht, sondern für den Mountainbiker errichtet wird, der sich neuen persönlichen Herausforderungen stellen möchte.“

Ein „sportliches Ziel“ haben sich auch die freiwilligen Helfer aus der Projektgruppe Radfahren, der Firma Bionicon, Mitarbeitern des ortsansässigen Bauhofs sowie Einheimische vorgenommen, denn bereits nach vier Wochen Bauzeit sollen trotz derzeitiger Schneelage am 18. Mai die ersten Biker die Strecke befahren können. „Zwischen 50 – 70 Freiwillige werden das Projekt vor allem am Wochenende unterstützen“, so Arne Seeber. Um den ersten „BaySF- Bike Trail“ in der Alpenregion Tegernsee pünktlich fertig zu stellen, freuen sich die Initiatoren über noch mehr helfende Hände, die sich bei der Firma Bionicon anmelden können.

„Die Lage des Trails ist für den Start eines solchen Projekts ideal. Das Gelände hat kein allzu großes Gefälle und durch die geringe Breite und die spezielle Wegeführung wird das Tempo raus genommen. Somit kann der BaySF Bike Trail von jedem Mountainbiker gefahren werden“ erklärt Christine Miller, Produktmanagerin von der Tegernseer Tal Tourismus GmbH.

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Medien-Workshop am Tegernsee

Tegernsee/München, 17. April 2012. Online, Print, Ton und Film – bei der “Tegernseer Ferienstimme” versuchen sich Jugendliche in diesem Sommer in der Ferienregion Tegernsee als Nachwuchs-Journalisten. Unter fachkundiger Leitung tauchen sie beim Reporter-Workshop in die Welt der Medien ein. Ganz wie die Profis berichten sie von Großveranstaltungen rund um den Tegernsee, schreiben Artikel für die eigene Online-Redaktionsseite, fangen fürs Radio die Atmosphäre vor Ort ein, besuchen eine Druckerei und sind bei Ton- und Filmproduktion mit dabei.

“Was unterscheidet die Dokumentation vom Spielfilm?”, “Wie entsteht ein Werbespot?” und “Was muss beim Dreh einer Sportveranstaltung beachtet werden?” – diese und weitere Fragen erarbeiten die Jugendlichen spielerisch während des zweitägigen Medienworkshops. Nach einer kurzen Einführung geht es gleich an die Praxis, wo die jungen Journalisten, mit dem “Tegernseer Ferienstimme”-Reporterpaket ausgestattet, spannende Details zur Recherche und Umsetzung von Beiträgen in klassischen und neuen Medien lernen. Die ausgebildete Journalistin Rose-Marie Beyer unterstützt die Nachwuchs-Reporter dabei, eine eigene Online-Seite einzurichten und diese gemeinsam mit dem Redaktionsteam der Tegernseer Stimme mit Inhalten zu füllen. Ausgestattet mit Notizblöcken, Aufnahmegeräten, Kameras und Mikros, fangen sie auf ausgewählten Großveranstaltungen die “Live-Stimmung” ein – das gesammelte Material wird im Studio des lokalen Radiosenders Radio Alpenwelle zusammengetragen und zu einer aktuellen Radiosendung verarbeitet. Am zweiten Tag stehen Film- und Magazinthemen auf dem Programm. Mit der Kamera drehen die Mädchen und Jungen im Alter von 12 bis 17 Jahren ihren eigenen kleinen Film, den sie im Tonstudio Eduard von Overheidt schneiden und anschließend im Internet veröffentlichen. Die Druckerei Thamm in Bad Wiessee ist der nachmittägliche Workshop-Partner. Bei den Druckvorbereitungen für ihr selbst zusammengestelltes Magazin schauen die Teilnehmer den Profis über die Schulter. Das fertige Exemplar nehmen sie als Erinnerung mit nach Hause.

Insgesamt sechs Workshops finden zwischen Juni und August 2012 jeweils zu ausgesuchten Events in der Ferienregion statt. Das Medientraining startet zum Mountainbike-Festival (3. bis 4. Juni 2012), weitere Termine sind der ARD Buffet Wandertag (17. bis 18. Juni 2012), das Seefest Rottach-Egern (10. bis 11. Juli 2012), das Seefest Tegernsee (31. Juli bis 1. August 2012), das Seefest Bad Wiessee (17. bis 18. August) oder der Rosstag in Rottach-Egern (26. bis 27. August 2012). Pro Kurs können bis zu zehn Jugendliche mitmachen.

Der Workshop “Tegernseer Ferienstimme”, unter der professionellen Leitung von Rose-Marie Beyer, beinhaltet den Besuch eines Tegernseer Events, die Transfers zum Event und zu den Praxisbetrieben mit dem “Ferienstimme Bus”, pro Tag ein Lunchpaket sowie das Reporterpaket. Die Zweitages-Workshops finden von 10 bis 17 Uhr (an Seefestterminen von 14 bis 20 Uhr) statt, Anmeldungen werden bis spätestens eine Woche vor dem jeweiligen Veranstaltungstermin bei der Tegernseer Tal Tourismus GmbH angenommen. Der Preis pro Person beläuft sich auf 69 Euro.

Nähere Informationen zum Medienworkshop “Tegernseer Ferienstimme” gibt es bei der Tegernseer Tal Tourismus GmbH unter +49-(0)-8022-92738-0 oder im Internet unter www.tegernsee.com. News, Bilder und Videos auf Facebook, TegernseeTV und dem TegernseeBlog.

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Die Gläsernen Gärten von Frauenau

Frauenau (tvo). Monets Gärten in Giverny standen Pate – allerdings ohne Seerosen, sondern mit Glas: Wunderschön eingebettet in die Natur, beherbergen die Gläsernen Gärten von Frauenau meterhohe Glasskulpturen, die zum sinnlichen Entdecken und Kennenlernen der Kulturgeschichte des Bayerischen Waldes einladen. Denn die Region um Frauenau und Zwiesel blickt auf eine Jahrhunderte lange Glastradition zurück. Mit den produzierenden Glashütten Eisch und Barorn von Poschinger sowie etlichen Glaskünstlerwerkstätten, der Sommerakademie BildWerk und dem international renommierten Glasmuseum ist die Gemeind Frauenau bis heute eines der lebendigsten Zentren der Glaskultur.
Die Gläsernen Gärten entstanden im Jahr 2010 rund um das Glasmuseum, in der angrenzenden Flanitz-Aue, um das Firmengelände der Glashütte Eisch sowie den neu angelegten See auf dem Areal der Poschinger-Hütte. Bislang haben sich dort 20 nationale und internationale Glaskünstler mit monumentalen Glaskunstobjekten verewigt. Gleich am Eingang zum Park des Glasmuseums begrüßt ein gläserner, nachts leuchtender Baum des tschechischen Meisterglasmachers Petr Novotny die Gäste. Den Spaziergang von hier zur Glashütte Eisch lässt ofengeformtes Glas, gegossen oder geblasen, zu einer aufregenden Entdeckungsreise werden.
So zeigt die Belgierin Sandra de Clerk ihre „7 Lämmer“ aus formgeschmolzenem Kristallglas, das Werk „Ariane à Naxos“ erinnert mit seinem säulenartigen Unterbau an antike Bauwerke. In der Mitte des Museumssees grüßt die „Poesia Della Transparenza“ des Italieners Renato Santarossa, ein Objekt aus großflächigen durchsichtigen Glasscheiben. Zentral vor dem Glasmuseum ist das bis zu 2,40 Meter hohe und 3,50 Meter lange „Herzstück“ von Jens Gussek platziert. Auf der grünen Wiese überrascht der überdimensionale „Wassertropfen“ von Michael Gölker. Einen optischen Trick nutzt dagegen Korbinian Stöckle mit seiner Installation: Die „Zwischenwelt“ ist ein viermal vier Meter großer Metallkasten, der vollständig in die Erde eingelassen und mit einer begehbaren Glasplatte abgedeckt ist. Im Kasten befinden sich mehrere Glasfiguren, die durch die Verspiegelung des Kastens optisch vervielfacht werden.
Auch heimische Künstler haben den Gläsernen Gärten ihren Stempel aufgedrückt und vermitteln den Besuchern einen Einblick in die unendliche Wandelbarkeit des Werkstoffes Glas. Und ob nun die „Stummen Diener“„ das „Barocke Bandlwerk“, die „Expansion“ oder das „Ur-Kraut“– sie alle sind beeindruckend in der Dimension, erstaunlich in der technischen Bandbreite und künstlerisch auf höchstem Niveau. Informationen: Touristinformation Frauenau, Am Museumspark 1, 94258 Frauenau, Tel. 09926/9410-0, Fax 09926/9410-28,
info@ti-frauenau.de, www.glasmuseum-frauenau.de

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Internationale Papierkunst Triennale in Deggendorf

Deggendorf (tvo). Papier ist nicht Verpackungsmaterial oder Grundlage für Gedrucktes, sondern auch Kunstobjekt. Die Stadt Deggendorf widmet der Papierkunst eine umfangreiche Ausstellung. Unter dem Titel „Papier Global II – global paper II“ sind vom 20. Mai bis zum 16. September 2012 im Stadt- und Handwerksmuseum die Arbeiten internationaler Papierkünstler und – künstlerinnen zu sehen. Entgegen dem Trend verleihen sie dem Massenprodukt Papier eine besondere Bedeutung und pflegen und bereichern außerdem die überlieferten Techniken des Papiermachens. Ein großes Papierfest mit Papiermarkt am 20. Mai rückt den uralten Werkstoff in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses. Daneben gibt es ein umfangreiches Begleitprogramm mit Workshops und museumspädagogischen Programmen. Informationen: Deggendorfer Museen, Maria-Ward-Platz 1, 94469 Deggendorf, Tel. 0991/2960-555, Fax 0991/2960-559, museen@deggendorf.de, www.deggendorf.de.

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Regensburger Kristallflotte

Regensburg (tvo) Früher hatten Kaiser und Könige ihren Sitz in Regensburg, heute residieren bei der Eisernen Brücke auf der Donau die „Kristallkönigin“ und ihre Tochter, die „Kristallprinzessin“. Und die beiden Passagierschiffe der Reederei Wurm und Köck sind wahrlich märchenhaft, geht ihr Bau doch auf die Legende der Kristallkönigin zurück, die unter dem Quarzriff von Viechtach in einem kristallenen Palast lebt, „wo alles von Gold und Lichtern funkelt“. Entsprechend sind auch die beiden schwimmenden Kristall-Paläste mit einer Million funkelnder Swarowski-Kristalle ausgestattet. Sie nehmen Kurs auf verschiedenste Ausflugsziele und verwöhnen ihre Passagiere bei den Themenfahrten kulturell wie kulinarisch. Jeweils am ersten Samstag im Monat geht die Kristallkönigin auf stimmungsvolle Abendfahrt mit Buffet und Live-Musik. Der „Kristallzauber“ kostet pro Person 44,50 Euro. Fünfmal steht in diesem Jahr auch die „Italienische Nacht“ im Fahrplan. Italienische Klänge und ein feines Drei-Gänge-Menü sind die Zutaten zu diesem zauberhaften Abend, der 39,50 Euro inklusive Menü kostet. Ab Mitte Juni läuft die Kristallflotte dann zweimal im Monat zur Sonntags-Buffetfahrt aus. Der Sonntagsausflug für Genießer beinhaltet ein exzellentes kalt-warmes Buffet und das Erlebnis einer Schleusung. Beeindruckend sind auch bei jeder Fahrt: die optischen Höhepunkte der beiden Schiffe, wie die „Schatzkammer“ im Schiffsrumpf mit zwei mystischen Kristallinstallationen, die „tanzenden Lüster“ über der Galerie oder die mit tausenden Kristallen gefüllte Kristalltreppe. Informationen: Donauschiffahrt Wurm und Köck, Fischmarkt 6, 93047 Regensburg, Tel. 0941/5027788-0, Fax 0941/5027788-70, info@donauschiffahrt.de, www.donauschiffahrt.de.

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Landauer Weinfest

Landau (tvo). Zwischen Landau an der Isar in Ostbayern und Landau in der Pfalz liegen ein paar hundert Kilometer. Vom 17. bis 20. Mai 2012 allerdings rücken die beiden Landaus ganz eng zusammen: „Bayern und Pfalz, Gott erhalt’s“ ist das Motto beim 25. Original Pfälzer Weinfest in Landau an der Isar. Das zugkräftige Ereignis auf dem Marienplatz hat seinen Ursprung in der herzlichen Freundschaft, die die beiden Städte seit langem verbindet. So stellen die Niederbayern ausnahmsweise den Maßkrug beiseite und prosten einander mit dem Weinglas zu. In gemütlichen Weinkojen lassen es sich die Besucher bei Pfälzer Spezialitäten und den flüssigen Köstlichkeiten von der Südlichen Weinstraße gut gehen. Kulinarisch einstimmen aufs viertägige Fest können sich Gourmets bereits am Abend des 16. Mai: In der Stadthalle serviert Wirt Jürgen Wilden ein 5-Gänge-Menü, zu den einzelnen Gängen kredenzen die Winzer aus Landau in der Pfalz jeweils zwei Probierweine. Karten für die „Kulinarische Weinprobe“ gibt es im Kulturamt der Stadt Landau, Tel. 09951/941115, zum Preis von 49 Euro. Im Preis inbegriffen sind die Speisen, die Probierweine und Mineralwasser.
Weitere Informationen: Tourist-Info, Oberer Stadtplatz 1, 94405 Landau,
Tel. 09951/94115, Fax 09951/941210, tourist@landau-isar.de,
www.landau-isar.de/weinfest.aspx.

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